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Bericht 12. Winterthurer Stadtmeisterschaft im 9 Ball – Einzelkonkurrenz

 

An der diesjährigen Stadtmeisterschaft vom 7. Mai 2006 fanden sich zu Beginn des Turniers stattliche 56 Teilnehmer ein. Anders als im letzten Jahr mussten sich diese nicht durch eine im Voraus stattfindende Qualifikation kämpfen. Dank unseren grosszügigen Sponsoren konnten, wie jedes Jahr, wieder tolle Preise für alle Spieler bereitgestellt werden. Als Hauptpreise für die Besten standen eine Play Station Portable, eine PS2 und diverse Spiele zur Verfügung.

Die Ziehung der Lose für die Eintragung in den Turnierschlüssel wurde mit Spannung erwartet. Auch dieses Mal wurde im Doppel K.O. System gespielt, was jedem Spieler eine zweite Chance nach einer Niederlage ermöglichte. Das Turnier konnte pünktlich um

12 Uhr beginnen.

Am Start waren auch der vorjährige Stadtmeister und Titelverteidiger Ribi Norbert sowie weitere Favoriten, unter ihnen Dragan Petrovic (auch ehemaliger Stadtmeister) und Pietro Spagnuolo.

 

Die ersten Partien fielen zum Teil knapp, andere hingegen relativ klar aus. Das Feld lichtete sich hingegen relativ bald, wobei sich die Favoriten jeweils durchsetzen konnten. Mit Spannung wurden die ersten direkten Begegnungen zwischen den Topspielern erwartet, um evtl. bereits gewisse Tendenzen erahnen zu können. Als erstes gaben sich die bis zur vierten Runde ungeschlagenen Ribi und Dragan die Ehre. Die Partie endete mit einem 5:0 klar für Ribi und Dragan musste sich in den Hoffnungslauf begeben. Gleich in der nächsten Partie von Ribi folgte der bis dahin auch ungeschlagene Pietro, jedoch endete auch dieses Match mit 5:1 eindeutig für Ribi und es wurde klar, dass er sich in sehr guter Form befand. Mit diesem Sieg qualifizierte er sich somit auch aus dem Direktlauf für den Final.

 

Der bereits in der ersten Partie von André Wolfensberger in den Hoffnungslauf verwiesene Reto Tschumper legte dort eine lange andauernde super Serie hin und wurde nach sieben Siegen in Folge nächster Gegner von Dragan Petrovic. Reto’s Serie endete jedoch dort und er musste sich Dragan mit 2:5 geschlagen geben. Nächster Gegner von Dragan war der bis dahin auch sehr gut spielende Babis Pagomenos. Dieser wurde zwar in der 3. Runde von Nenad Obradovic mit 0:5 besiegt, konnte nachher aber mit 5 Siegen in Folge seine Klasse unter Beweis stellen. Unter anderem gewann er auch gegen Nenad Obradovic’s Bezwinger André Wolfensberger. André wurde damit Fünfter.

Die Partie zwischen Dragan und Babis endete mit einem 5:2 zugunsten von Dragan.

 

Es kam nun zur an diesem Turnier erstmaligen Auflage der Partie zwischen Dragan und Pietro Spagnuolo. Dieser Kampf um den Einzug in den Final, wo Ribi bereits eine Weile wartete, wurde von Dragan klar mit 5:0 entschieden und Pietro musste sich mit dem guten Dritten Rang begnügen.

 

Im Final kam es also zur wiederholten Begegnung zwischen Dragan Petrovic und Ribi Norbert. Konnte sich dieses Mal Dragan für die vorherige Niederlage revanchieren, oder konnte der tollen Tagesform von Ribi auch im Final nicht Einhalt geboten werden....?

Nein, Ribi Norbert war heute eindeutig das Mass aller Dinge und konnte auch den Final mit 5:2 für sich entscheiden. Er holte sich damit zum zweiten Mal in Folge den Winterthurer Stadtmeistertitel.

 

Wir gratulieren dem alten und neuen Winterthurer Stadtmeister herzlich!

 

 

Die drei glücklichen Gewinner v.l.n.r.

Petrovic Dragan (2. Rang) Ribi Norbert (1. Rang) Spagnuolo Pietro (3. Rang)

         
         

 

Bericht 2. Winterthurer Stadtmeisterschaft im 8 Ball – Mixedkonkurrenz

 

Die dieses Jahr zum zweiten Mal ausgetragene Stadtmeisterschaft im 8er Ball / Mixed wurde zwischen 10 Teams entschieden. Unter ihnen auch die Vorjahressieger Serge Hegner und Desirée Haas. Das Feld wurde in zwei Gruppen eingeteilt, in denen Jeder gegen Jeden spielte und die besten zwei je Gruppe sich für die Schlussrunde qualifizieren konnten.

 

Das Spiel selbst folgte grundsätzlich den Regeln des normalen 8er Ball’s. Mit einer Ausnahme: Im Team musste jeweils nach jeder korrekt versenkten Kugel und bei jeder neuen Aufnahme der oder die Spieler/-in gewechselt werden. Weiter wurde jede Partie auf maximal vier Siege gespielt. Neu im Vergleich zum letzten Jahr wurde eine Zeitlimite von 45min pro Match eingeführt, da sich bei der ersten Austragung zeigte, dass sich ein ordentlicher und vor allem zügiger Ablauf des Turniers ohne Limite als eher schwierig darstellte. Von der Neuerung musste dann auch in über 50% der Partien Gebrauch gemacht werden.

 

In der ersten Gruppe lagen die Teams mit ihren Punktezahlen mit einer Ausnahme alle nahe zusammen. Lucille Hegner und Markus Manz qualifizierten sich als Gruppensieger der Gruppe 1 für die Schlussrunde, zusammen mit den zweitplatzierten Sven Arnold und Janette Hallauer. In der zweiten Gruppe, wo sich auch die Vorjahressieger befanden, setzten sich punktgleich zwei Mannschaften mit zwei Punkten Abstand zu den Drittplatzierten durch: Yves und Elisabeth Bohren, sowie die Titelverteidiger Serge Hegner und Desirée Haas.

Im Finalturnier erkämpften sich Sven und Janette mit einem 3:0 Sieg gegen die Vorjahressieger, im eigentlich entscheidenden Spiel, den Titel der Winterthurer Stadtmeisterschaften im Mixed.

Sie gewannen schlussendlich mit einem Punkt Vorsprung!

 

Wir gratulieren den neuen Winterthurer Mixed-Stadtmeistern!